Mobiltanks Benzin
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Ein Benzin Mobiltank verschafft Ihnen eine unkomplizierte Möglichkeit, Maschinen, Fahrzeuge oder Geräte direkt vor Ort mit Kraftstoff zu versorgen. Egal ob auf der Baustelle, im landwirtschaftlichen Betrieb oder beim Einsatz von Servicefahrzeugen: Sie sparen sich viele Wege zur Tankstelle und damit auch Zeit.
Die Wahl des passenden Mobiltanks hängt von mehreren Faktoren ab – Tankgröße, Material, gesetzliche Vorgaben für den Transport und die Ausstattung von Pumpe bis Zapfpistole. Gerade bei Benzin ist die Sicherheit ein großes Thema, da es viel leichter entzündlich ist als Diesel.
Hier lesen Sie, welche Varianten es gibt, worauf Sie bei der Betankung achten sollten und welche rechtlichen Rahmenbedingungen beim Transport und bei der Lagerung von Kraftstoff in mobilen Behältern gelten. Falls Sie außerdem technische Beratung zu Industrielösungen oder Produkten rund um Schlauch- und Gartentechnik brauchen, schauen Sie mal bei Sirocco unter www.sirocco.de vorbei oder rufen Sie an unter (+49) 02821-7809 0.
Mobile Tankanlagen für Benzin lohnen sich immer dann, wenn Maschinen und Geräte dezentral arbeiten und ein fester Benzintank nicht praktikabel ist. Die Einsatzbereiche reichen von Baustellen über landwirtschaftliche Flächen bis zu Fuhrparks mit wechselnden Standorten.
Auf Baustellen laufen Rüttelplatten, Trennschleifer oder Stromerzeuger oft mit Benzin. Der Weg zur Tankstelle kostet Zeit – ein mobiler Benzintank direkt vor Ort löst das Problem.
In der Landwirtschaft versorgen mobile Tankstellen Motorsägen, Freischneider und kleinere Maschinen. Auch Servicefahrzeuge mit benzinbetriebenen Geräten profitieren, wenn sie Kraftstoff im eigenen Fahrzeug dabeihaben.
Kommunale Betriebe und Garten- und Landschaftsbauer setzen mobile Tankanlagen ebenfalls ein. Überall dort, wo viele Kleingeräte gleichzeitig laufen, spart die zentrale Kraftstoffversorgung direkt vor Ort wirklich Zeit.
Im Vergleich zum Kanister punktet ein Mobiltank mit:
Eine feste Tankstation lohnt sich eigentlich nur, wenn Sie immer am selben Ort arbeiten. Sonst ist die mobile Variante einfach flexibler.
Für kurze Projekte ist das Mieten einer mobilen Tankstelle oft günstiger. Sie zahlen nur für die Zeit, die Sie wirklich brauchen, und Wartung oder Prüfungen übernimmt meist der Vermieter.
Bei regelmäßigem Bedarf lohnt sich der Kauf. Die Anschaffungskosten haben sich oft nach ein bis zwei Jahren amortisiert, falls der Mobiltank regelmäßig genutzt wird. Vergessen Sie nicht, die Kosten für wiederkehrende Prüfungen mit einzurechnen.
Die Auswahl einer mobilen Tankanlage für Benzin braucht etwas mehr Aufmerksamkeit als bei Diesel. Benzin verlangt nach speziellerem Material, Dichtigkeit und Explosionsschutz. Tankgröße, Bauform und Zubehör sollten zum Einsatz passen.
Mobile Benzintanks gibt’s von etwa 90 Litern bis knapp 1.000 Litern. Für die Handwerkerregelung beim Transport dürfen einzelne Einheiten maximal 333 Liter Benzin fassen.
Beim Material stehen zwei Optionen zur Wahl:
| Merkmal | Stahltank | Kunststofftank (leitfähiges PE) |
| Gewicht | Schwerer | Viel leichter |
| Explosionsschutz | Explosionsdruckfest | Ableitfähig gegen statische Aufladung |
| Haltbarkeit | Sehr robust, aber korrosionsanfällig | UV-beständig, rostet nicht |
| Typische Größen | 90 l bis 980 l | 90 l bis 460 l |
Stahltanks mit doppelter Wand (z. B. 2 × 3 mm verzinktes Stahlblech) bieten den besten Schutz. Für mobile Einsätze reicht oft ein Behälter aus leitfähigem Polyethylen.
Manche Tankanlagen sind als IBC (Intermediate Bulk Container) zugelassen – das vereinfacht den Transport und die Handhabung.
Die Ausstattung einer mobilen Benzin-Tankanlage umfasst:
Alle Komponenten sollten ausdrücklich für Benzin freigegeben sein. Dieselzubehör passt hier nicht.
Staplertaschen und Kranösen machen das Versetzen auf der Baustelle deutlich einfacher. Ohne solche Vorrichtungen wird’s mit schwerem Gerät schnell unsicher.
Ein Kraftstofftrolley eignet sich für kleine Tanks bis etwa 110 Liter. Damit kommen Sie auch an abgelegene Einsatzpunkte.
Vor dem Kauf: Prüfen Sie, ob der Tank in Ihr Fahrzeug passt – Außenmaße und Gewicht im gefüllten Zustand sind entscheidend. Ein 200-Liter-Stahltank wiegt voll schnell über 200 Kilo.
Benzin ist ein Gefahrstoff mit niedrigem Flammpunkt. Darum gibt’s für Transport, Lagerung und Betankung ziemlich strenge Vorschriften, die Sie unbedingt kennen sollten.
Das ADR (Europäisches Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) ist das zentrale Regelwerk. RID gilt für den Schienentransport, spielt aber für mobile Tankanlagen kaum eine Rolle.
Für den Transport von Benzin gibt’s zwei wichtige Ausnahmen:
Benzin wird also viel strenger bewertet als Diesel. Pro Liter gibt’s dreimal so viele Punkte.
Auch bei der Handwerkerregelung müssen die Behälter ordentlich gekennzeichnet sein. Die Bezettelung am IBC oder Tank muss lesbar sein – dazu gehören Gefahrzettel und UN-Nummer.
Verschlüsse müssen dicht und gegen unbeabsichtigtes Öffnen gesichert sein. Ladungssicherung ist Pflicht: Der Tank darf während der Fahrt nicht verrutschen oder kippen.
Im Fahrzeug sollten Sie immer Schutzhandschuhe, Schutzbrille und einen Feuerlöscher dabeihaben. Gerade bei Benzintransporten ist das ein Muss.
Mobile Tankanlagen mit IBC-Zulassung müssen nach 2,5 Jahren geprüft und nach 5 Jahren inspiziert werden. Ohne gültige Prüfung erlischt die Betriebserlaubnis.
Bei der Betankung vor Ort gilt:
Die Erdung ist bei Benzin wirklich unverzichtbar. Ein kleiner Funke kann reichen, um Dämpfe zu entzünden.
Die Wahl des richtigen Mobiltanks hängt stark von Ihrer Branche und Ihrem Einsatzprofil ab. Ein Baubetrieb hat andere Anforderungen als ein landwirtschaftlicher Betrieb oder ein Serviceunternehmen.
Baubetriebe brauchen stabile Stahltanks mit Staplertaschen, die sich leicht umsetzen lassen. Meist reichen 200 bis 450 Liter. Die doppelwandige Ausführung hält den Belastungen auf Baustellen stand.
Landwirtschaftliche Betriebe greifen oft zu größeren Tanks, meist zwischen 400 und 900 Litern, die auf Anhängern oder Ladeflächen stehen. Ein Zählwerk hilft, den Kraftstoffverbrauch einzelnen Maschinen zuzuordnen.
Servicefahrzeuge benötigen kompakte Lösungen bis etwa 110 Liter, die ins Auto passen. Für benzinbetriebene Geräte reicht meist ein Kraftstofftrolley mit Handpumpe.
Im Markt für mobile Benzin-Tankanlagen sind einige Namen besonders präsent:
Wichtig: Die Tankanlage muss ausdrücklich für Benzin zugelassen sein. Viele Modelle sind nur für Diesel gedacht.
Immer wieder passieren in der Praxis diese Fehler:
Vor dem Kauf sollte man alle Komponenten auf Benzin-Tauglichkeit prüfen. Im Zweifel lieber beim Hersteller nachfragen.
Für den Transport gelten ADR und GGVSEB. Die Handwerkerregelung erlaubt bis zu 333 Liter pro Verpackungseinheit und insgesamt unter 1.000 Punkten. Bei der Lagerung kommt das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) dazu – Benzin ist hier strenger geregelt als Diesel.
Ein mobiler Benzintank braucht eine drucklose Entlüftung, ein Rückschlagventil und einen selbstschließenden Verschluss. Der Erdungsanschluss ist Pflicht, damit keine statische Aufladung entsteht. Bei Kunststofftanks muss das Material leitfähig sein.
Stahl (verzinkt, doppelwandig) hält am meisten aus und ist explosionsdruckfest. Hochvernetztes, leitfähiges Polyethylen ist leichter und rostet nicht, passt aber eher für kleinere Tanks. Auf rauen Baustellen ist Stahl oft die bessere Wahl, für Servicefahrzeuge reicht meist Kunststoff.
Die Handwerkerregelung erlaubt maximal 333 Liter je Einzelverpackung. Für Servicefahrzeuge reichen meist 90 bis 110 Liter. Bedenken Sie: Ein Liter Benzin wiegt etwa 0,75 kg. Ein 300-Liter-Tank kommt gefüllt samt Behälter locker über 250 kg – das muss transportiert werden können.
Tanks immer draußen und auf ebenem Boden befüllen, vorher erden. Beim Transport muss der Tank gesichert und die Verschlüsse müssen fest zu sein. In geschlossenen Garagen oder in der Nähe von Zündquellen sollte man sie nie lagern.
Schauen Sie nach einer ADR-Zulassung als IBC oder Baustellentank, und achten Sie darauf, dass alle elektrischen Teile ATEX-konform sind. Die UN-Kennzeichnung am Behälter ist ebenfalls wichtig. Tanks sollten bauartgeprüft sein, außerdem gibt’s vorgeschriebene Prüfintervalle, meist alle 2,5 und 5 Jahre. Fehlen diese Zertifikate, darf der Tank eigentlich gar nicht betrieben werden.
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