Mobiltanks Benzin

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    1.499,00 
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  • Carrytank 330l Benzin 12Volt ATEX
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  • Carrytank 330l Benzin 230Volt
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    949,00 
  • Emilcaddy 55l Benzin Benzintrolley manuelle Pumpe
    699,00 

Ein Benzin Mobiltank verschafft Ihnen eine unkomplizierte Möglichkeit, Maschinen, Fahrzeuge oder Geräte direkt vor Ort mit Kraftstoff zu versorgen. Egal ob auf der Baustelle, im landwirtschaftlichen Betrieb oder beim Einsatz von Servicefahrzeugen: Sie sparen sich viele Wege zur Tankstelle und damit auch Zeit.

Die Wahl des passenden Mobiltanks hängt von mehreren Faktoren ab – Tankgröße, Material, gesetzliche Vorgaben für den Transport und die Ausstattung von Pumpe bis Zapfpistole. Gerade bei Benzin ist die Sicherheit ein großes Thema, da es viel leichter entzündlich ist als Diesel.

Hier lesen Sie, welche Varianten es gibt, worauf Sie bei der Betankung achten sollten und welche rechtlichen Rahmenbedingungen beim Transport und bei der Lagerung von Kraftstoff in mobilen Behältern gelten. Falls Sie außerdem technische Beratung zu Industrielösungen oder Produkten rund um Schlauch- und Gartentechnik brauchen, schauen Sie mal bei Sirocco unter www.sirocco.de vorbei oder rufen Sie an unter (+49) 02821-7809 0.

Wann sich eine mobile Lösung für Benzin lohnt

Mobile Tankanlagen für Benzin lohnen sich immer dann, wenn Maschinen und Geräte dezentral arbeiten und ein fester Benzintank nicht praktikabel ist. Die Einsatzbereiche reichen von Baustellen über landwirtschaftliche Flächen bis zu Fuhrparks mit wechselnden Standorten.

Typische Einsatzorte für Maschinen, Geräte und Fuhrparks

Auf Baustellen laufen Rüttelplatten, Trennschleifer oder Stromerzeuger oft mit Benzin. Der Weg zur Tankstelle kostet Zeit – ein mobiler Benzintank direkt vor Ort löst das Problem.

In der Landwirtschaft versorgen mobile Tankstellen Motorsägen, Freischneider und kleinere Maschinen. Auch Servicefahrzeuge mit benzinbetriebenen Geräten profitieren, wenn sie Kraftstoff im eigenen Fahrzeug dabeihaben.

Kommunale Betriebe und Garten- und Landschaftsbauer setzen mobile Tankanlagen ebenfalls ein. Überall dort, wo viele Kleingeräte gleichzeitig laufen, spart die zentrale Kraftstoffversorgung direkt vor Ort wirklich Zeit.

Vorteile gegenüber fester Tankstation und Kanisterlösung

Im Vergleich zum Kanister punktet ein Mobiltank mit:

  • Genauer Dosierung dank Zapfpistole und Zählwerk
  • Mehr Sicherheit durch bauartgeprüfte Behälter mit Entlüftung und Rückschlagventil
  • Größeren Mengen ohne ständiges Nachfüllen
  • Weniger Verschüttungsgefahr als beim Umfüllen aus Kanistern

Eine feste Tankstation lohnt sich eigentlich nur, wenn Sie immer am selben Ort arbeiten. Sonst ist die mobile Variante einfach flexibler.

Mieten oder kaufen: Was wirtschaftlich sinnvoller ist

Für kurze Projekte ist das Mieten einer mobilen Tankstelle oft günstiger. Sie zahlen nur für die Zeit, die Sie wirklich brauchen, und Wartung oder Prüfungen übernimmt meist der Vermieter.

Bei regelmäßigem Bedarf lohnt sich der Kauf. Die Anschaffungskosten haben sich oft nach ein bis zwei Jahren amortisiert, falls der Mobiltank regelmäßig genutzt wird. Vergessen Sie nicht, die Kosten für wiederkehrende Prüfungen mit einzurechnen.

Die richtige Ausführung und Ausstattung wählen

Die Auswahl einer mobilen Tankanlage für Benzin braucht etwas mehr Aufmerksamkeit als bei Diesel. Benzin verlangt nach speziellerem Material, Dichtigkeit und Explosionsschutz. Tankgröße, Bauform und Zubehör sollten zum Einsatz passen.

Tankgröße, Material und Bauform im Vergleich

Mobile Benzintanks gibt’s von etwa 90 Litern bis knapp 1.000 Litern. Für die Handwerkerregelung beim Transport dürfen einzelne Einheiten maximal 333 Liter Benzin fassen.

Beim Material stehen zwei Optionen zur Wahl:

Merkmal Stahltank Kunststofftank (leitfähiges PE)
Gewicht Schwerer Viel leichter
Explosionsschutz Explosionsdruckfest Ableitfähig gegen statische Aufladung
Haltbarkeit Sehr robust, aber korrosionsanfällig UV-beständig, rostet nicht
Typische Größen 90 l bis 980 l 90 l bis 460 l

Stahltanks mit doppelter Wand (z. B. 2 × 3 mm verzinktes Stahlblech) bieten den besten Schutz. Für mobile Einsätze reicht oft ein Behälter aus leitfähigem Polyethylen.

Manche Tankanlagen sind als IBC (Intermediate Bulk Container) zugelassen – das vereinfacht den Transport und die Handhabung.

Wichtige Komponenten von Pumpe bis Zapfpistole

Die Ausstattung einer mobilen Benzin-Tankanlage umfasst:

  • Elektropumpe oder Handpumpe: Elektropumpen sind schneller, Handpumpen funktionieren ohne Strom. Beide müssen ATEX-konform und für Benzin zugelassen sein.
  • Zapfpistole: Muss für Benzin geeignet sein und ein automatisches Abschaltsystem haben.
  • Zählwerk: Zeigt genau an, wie viel Kraftstoff abgegeben wurde – praktisch für die Abrechnung.
  • Einfüllsystem mit Entlüftung: Verhindert Überdruck und Benzindämpfe.

Alle Komponenten sollten ausdrücklich für Benzin freigegeben sein. Dieselzubehör passt hier nicht.

Details für Handling und Transport im Alltag

Staplertaschen und Kranösen machen das Versetzen auf der Baustelle deutlich einfacher. Ohne solche Vorrichtungen wird’s mit schwerem Gerät schnell unsicher.

Ein Kraftstofftrolley eignet sich für kleine Tanks bis etwa 110 Liter. Damit kommen Sie auch an abgelegene Einsatzpunkte.

Vor dem Kauf: Prüfen Sie, ob der Tank in Ihr Fahrzeug passt – Außenmaße und Gewicht im gefüllten Zustand sind entscheidend. Ein 200-Liter-Stahltank wiegt voll schnell über 200 Kilo.

Sicher transportieren und rechtskonform betreiben

Benzin ist ein Gefahrstoff mit niedrigem Flammpunkt. Darum gibt’s für Transport, Lagerung und Betankung ziemlich strenge Vorschriften, die Sie unbedingt kennen sollten.

ADR und RID: Was für Benzintransporte relevant ist

Das ADR (Europäisches Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) ist das zentrale Regelwerk. RID gilt für den Schienentransport, spielt aber für mobile Tankanlagen kaum eine Rolle.

Für den Transport von Benzin gibt’s zwei wichtige Ausnahmen:

  1. Handwerkerregelung (ADR 1.1.3.1c)
  • Maximal 333 Liter Benzin pro Verpackungseinheit
  • Gesamtmenge unter 1.000 Punkten
  • Kein Gefahrgutführerschein nötig
  • Keine orangefarbene Warntafel
  • Kraftstofftransport darf nicht Hauptzweck der Fahrt sein
  1. 1.000-Punkte-Regelung (ADR 1.1.3.6)
  • Benzin hat Faktor 3 (Diesel Faktor 1)
  • 333 Liter Benzin = 999 Punkte
  • Bei Überschreitung gelten die vollen Gefahrgutvorschriften

Benzin wird also viel strenger bewertet als Diesel. Pro Liter gibt’s dreimal so viele Punkte.

Kennzeichnung, Verschlüsse und sichere Beförderung

Auch bei der Handwerkerregelung müssen die Behälter ordentlich gekennzeichnet sein. Die Bezettelung am IBC oder Tank muss lesbar sein – dazu gehören Gefahrzettel und UN-Nummer.

Verschlüsse müssen dicht und gegen unbeabsichtigtes Öffnen gesichert sein. Ladungssicherung ist Pflicht: Der Tank darf während der Fahrt nicht verrutschen oder kippen.

Im Fahrzeug sollten Sie immer Schutzhandschuhe, Schutzbrille und einen Feuerlöscher dabeihaben. Gerade bei Benzintransporten ist das ein Muss.

Prüfung, Wartung und sichere Betankung vor Ort

Mobile Tankanlagen mit IBC-Zulassung müssen nach 2,5 Jahren geprüft und nach 5 Jahren inspiziert werden. Ohne gültige Prüfung erlischt die Betriebserlaubnis.

Bei der Betankung vor Ort gilt:

  • Tank auf ebenem, tragfähigem Untergrund aufstellen
  • Behälter erden, um statische Aufladung zu vermeiden
  • Nicht in geschlossenen Räumen oder Garagen betanken
  • Bindemittel für Leckagen bereitstellen
  • Defekte Anlagen sofort stilllegen

Die Erdung ist bei Benzin wirklich unverzichtbar. Ein kleiner Funke kann reichen, um Dämpfe zu entzünden.

Praxisorientierte Kaufkriterien für Betriebe

Die Wahl des richtigen Mobiltanks hängt stark von Ihrer Branche und Ihrem Einsatzprofil ab. Ein Baubetrieb hat andere Anforderungen als ein landwirtschaftlicher Betrieb oder ein Serviceunternehmen.

Welche Lösung zu Bau, Landwirtschaft und Servicefahrzeugen passt

Baubetriebe brauchen stabile Stahltanks mit Staplertaschen, die sich leicht umsetzen lassen. Meist reichen 200 bis 450 Liter. Die doppelwandige Ausführung hält den Belastungen auf Baustellen stand.

Landwirtschaftliche Betriebe greifen oft zu größeren Tanks, meist zwischen 400 und 900 Litern, die auf Anhängern oder Ladeflächen stehen. Ein Zählwerk hilft, den Kraftstoffverbrauch einzelnen Maschinen zuzuordnen.

Servicefahrzeuge benötigen kompakte Lösungen bis etwa 110 Liter, die ins Auto passen. Für benzinbetriebene Geräte reicht meist ein Kraftstofftrolley mit Handpumpe.

Bekannte Hersteller und Marktsegmente einordnen

Im Markt für mobile Benzin-Tankanlagen sind einige Namen besonders präsent:

  • CEMO: Bietet viele Varianten aus Kunststoff und Stahl, bekannt für die KS-Mobil-Reihe
  • Emiliana Serbatoi: Italienischer Hersteller, spezialisiert auf kompakte Trolleys
  • Kingspan: Fokus auf größere, doppelwandige Tanks

Wichtig: Die Tankanlage muss ausdrücklich für Benzin zugelassen sein. Viele Modelle sind nur für Diesel gedacht.

Typische Fehler bei Auswahl und Einsatz vermeiden

Immer wieder passieren in der Praxis diese Fehler:

  1. Dieseltank für Benzin verwenden: Diese sind nicht explosionsgeschützt und damit ungeeignet.
  2. Prüffristen ignorieren: Ohne gültige Prüfung drohen Bußgelder und Versicherungsprobleme.
  3. Transportmengen falsch einschätzen: Für Benzin gilt der Faktor 3, nicht 1 wie bei Diesel.
  4. Erdung vergessen: Statische Aufladung ist ein echtes Risiko bei Benzinbetankung.
  5. Billigzubehör verwenden: Pumpen und Zapfpistolen ohne ATEX-Zulassung sind brandgefährlich.

Vor dem Kauf sollte man alle Komponenten auf Benzin-Tauglichkeit prüfen. Im Zweifel lieber beim Hersteller nachfragen.

Frequently Asked Questions

Welche gesetzlichen Vorschriften gelten für Transport, Lagerung und Betankung von Kraftstoff in mobilen Behältern?

Für den Transport gelten ADR und GGVSEB. Die Handwerkerregelung erlaubt bis zu 333 Liter pro Verpackungseinheit und insgesamt unter 1.000 Punkten. Bei der Lagerung kommt das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) dazu – Benzin ist hier strenger geregelt als Diesel.

Welche Sicherheitsmerkmale sind bei einem mobilen Kraftstoffbehälter unverzichtbar (z. B. Entlüftung, Ausgießer, Rückschlagventil)?

Ein mobiler Benzintank braucht eine drucklose Entlüftung, ein Rückschlagventil und einen selbstschließenden Verschluss. Der Erdungsanschluss ist Pflicht, damit keine statische Aufladung entsteht. Bei Kunststofftanks muss das Material leitfähig sein.

Welche Materialien eignen sich am besten für einen mobilen Kraftstoffbehälter und wie unterscheiden sie sich in Haltbarkeit und Beständigkeit?

Stahl (verzinkt, doppelwandig) hält am meisten aus und ist explosionsdruckfest. Hochvernetztes, leitfähiges Polyethylen ist leichter und rostet nicht, passt aber eher für kleinere Tanks. Auf rauen Baustellen ist Stahl oft die bessere Wahl, für Servicefahrzeuge reicht meist Kunststoff.

Wie groß sollte die Kapazität gewählt werden, um Reichweite, Gewicht und Handhabung sinnvoll auszubalancieren?

Die Handwerkerregelung erlaubt maximal 333 Liter je Einzelverpackung. Für Servicefahrzeuge reichen meist 90 bis 110 Liter. Bedenken Sie: Ein Liter Benzin wiegt etwa 0,75 kg. Ein 300-Liter-Tank kommt gefüllt samt Behälter locker über 250 kg – das muss transportiert werden können.

Wie wird ein mobiler Kraftstoffbehälter korrekt befüllt, transportiert und gelagert, um Leckagen und Dämpfe zu vermeiden?

Tanks immer draußen und auf ebenem Boden befüllen, vorher erden. Beim Transport muss der Tank gesichert und die Verschlüsse müssen fest zu sein. In geschlossenen Garagen oder in der Nähe von Zündquellen sollte man sie nie lagern.

Welche Prüfzeichen und Zertifizierungen sind beim Kauf relevant, um Sicherheit und Konformität sicherzustellen?

Schauen Sie nach einer ADR-Zulassung als IBC oder Baustellentank, und achten Sie darauf, dass alle elektrischen Teile ATEX-konform sind. Die UN-Kennzeichnung am Behälter ist ebenfalls wichtig. Tanks sollten bauartgeprüft sein, außerdem gibt’s vorgeschriebene Prüfintervalle, meist alle 2,5 und 5 Jahre. Fehlen diese Zertifikate, darf der Tank eigentlich gar nicht betrieben werden.