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Ein AdBlue Mobiltank bringt die Harnstofflösung direkt dorthin, wo sie gebraucht wird: auf die Baustelle, aufs Feld oder in den Fuhrparkhof. Statt Kanister zu schleppen oder Fahrzeuge zur Tankstelle zu schicken, versorgen Sie Ihre Flotte schnell und sauber direkt vor Ort. Das spart Zeit, reduziert Standzeiten und macht den ganzen Betankungsprozess entspannter.
Die Auswahl des richtigen Systems hängt von Ihrem Verbrauch, dem Einsatzort und den gesetzlichen Anforderungen ab. Mobile Tankanlagen gibt’s in Größen von rund 60 bis 1.000 Litern, mit unterschiedlichen Pumpen, Zapflösungen und Materialien. Wer daneben greift, hat schnell Verunreinigungen, umständliche Abläufe oder Ärger beim Transport.
Hier finden Sie die wichtigsten Entscheidungskriterien: Systemarten, Ausstattungsoptionen, Sicherheitsvorschriften und ein paar alltagstaugliche Tipps. Sie planen eine mobile Betankungslösung für Ihren Betrieb? Dann lohnt sich ein Blick auf die Produktpalette von Sirocco unter www.sirocco.de oder ein kurzer Anruf unter (+49) 02821-7809 0, um die passende Konfiguration zu besprechen.
Ein mobiler AdBlue-Tank kann mehr als nur Flüssigkeit aufbewahren. Er schützt die empfindliche Harnstofflösung vor Verunreinigungen, lässt sich sicher transportieren und ermöglicht eine schnelle Betankung – egal ob auf dem Bau, im landwirtschaftlichen Betrieb oder auf dem Hof.
Auf Baustellen stehen Bagger, Radlader und Kompressoren oft weit entfernt von festen Tankstellen. Ein mobiler AdBlue-Tank kommt direkt zum Einsatzort und spart unnötige Fahrzeugbewegungen.
In der Landwirtschaft brauchen Traktoren und Erntemaschinen regelmäßig Nachschub. Gerade während der Ernte zählt jede Minute, und ein Trolley oder Kompakttank auf dem Anhänger hält alles am Laufen.
Auch Fuhrparks mit Lkw, Kleintransportern oder Bussen profitieren. Das zentrale Betanken auf dem eigenen Hof spart Tankstellenkosten und macht die Verbrauchskontrolle leichter.
Stationäre Tankanlagen stehen auf dem Betriebsgelände und fassen oft mehrere tausend Liter. Sie versorgen einen festen Standort dauerhaft.
Mobile Tanksysteme dagegen reichen von 60 bis etwa 1.000 Litern. Sie lassen sich auf Pritschen, Anhängern oder per Gabelstapler transportieren. Das Beste daran: Sie bringen das AdBlue zum Fahrzeug, nicht umgekehrt.
Für viele Betriebe ist eine Kombination aus beiden Varianten sinnvoll. Eine stationäre Anlage dient als Hauptlager, während mobile Tanks die Versorgung an wechselnden Einsatzorten übernehmen.
AdBlue ist eine 32,5-prozentige Harnstoff-Wasserlösung nach ISO 22241, ziemlich empfindlich gegenüber Verunreinigungen. Schon kleine Mengen Staub, Metallpartikel oder andere Flüssigkeiten können den SCR-Katalysator schädigen.
Deshalb darf AdBlue nie mit Diesel, Schmierstoffen oder anderen Chemikalien in Berührung kommen. Schläuche, Zapfpistolen und Behälter müssen ausschließlich für AdBlue genutzt werden. Mischbetrieb? Besser nicht.
Auch beim Tankmaterial ist Vorsicht geboten. Kupfer, Zink und manche Legierungen lösen sich in der Harnstofflösung und verunreinigen sie. Geeignet sind Polyethylen (PE), Edelstahl und spezielle Kunststoffe.
Die Bandbreite mobiler AdBlue-Tanksysteme reicht vom handlichen 60-Liter-Trolley bis zur Kombi-Station mit über 400 Litern. Entscheidend sind Ihr Verbrauch, die Anzahl der Fahrzeuge und wie mobil Sie wirklich sein wollen.
Der AdBlue-Trolley fasst meist 60 bis 100 Liter. Mit Rollen ausgestattet, kann ihn eine Person bewegen – perfekt für Werkstätten oder kleine Flotten. Für den schnellen Einsatz in der Halle? Ideal.
Kompakttanks wie die Blue-Mobil Easy Serie bieten 125 bis 440 Liter. Sie bestehen aus PE und lassen sich per Gabelstapler oder auf einer Ladefläche transportieren. Das reicht für mehrere Betankungen pro Tag.
Größere Transportbehälter fassen 400 bis 1.000 Liter. Sie eignen sich für Betriebe mit hohem Verbrauch und werden oft fest auf Anhängern oder Pritschen montiert. Modelle wie der Fortis 400 l bieten abschließbare Deckel mit Gasdruckfedern – praktisch, wenn man mit Handschuhen hantiert.
Die meisten mobilen Tankanlagen setzen auf Elektro-Membranpumpen, speziell für Harnstofflösungen. Sie laufen mit 12 V oder 24 V, meist direkt über die Fahrzeugbatterie.
Typische Förderleistungen liegen bei 15 bis 35 Litern pro Minute. Für eine saubere Betankung sind Automatik-Zapfventile sinnvoll – die stoppen den Fluss, sobald der Tank voll ist.
| Komponente | Typische Ausführung |
| Pumpe | Elektro-Membranpumpe 12 V / 24 V |
| Zapfpistole | Automatik-Zapfventil aus Kunststoff |
| Schlauch | AdBlue-beständig, 4 bis 6 m Länge |
| Filter | Saugfilter am Tankauslass |
Alle Teile, die mit AdBlue in Kontakt kommen, müssen kompatibel sein. Normale Gummischläuche halten das auf Dauer nicht aus – Harnstoff greift das Material an.
Eine Mobile Combi Filling Station vereint Diesel und AdBlue in einem System. Praktisch, weil Sie nur ein Gerät brauchen.
Typische Konfigurationen bieten 400 Liter Diesel und 40 bis 50 Liter AdBlue. Beide Kammern sind strikt getrennt, mit separaten Pumpen und Zapfpistolen. Eine Verwechslung ist konstruktionsbedingt ausgeschlossen.
Diese Kombi-Systeme haben Zulassungen als Transport- und Lagerbehälter. Das macht den Einsatz auf öffentlichen Straßen einfacher. Hersteller wie CEMO bieten verschiedene Varianten, je nach Fahrzeuggröße und Verbrauch.
Bevor Sie sich für ein System entscheiden, sollten Sie drei Bereiche im Blick behalten: das benötigte Volumen, die Materialqualität und die langfristigen Kosten. Eine falsche Wahl führt zu häufigem Nachfüllen oder zu einem überdimensionierten Tank, der Platz und Geld kostet.
Kalkulieren Sie Ihren täglichen AdBlue-Verbrauch realistisch. Nutzfahrzeuge brauchen etwa 1 bis 2,5 Liter pro 1.000 Kilometer. Zehn Lkw mit je 1.000 Kilometern pro Woche? Da kommen schnell 10 bis 25 Liter pro Woche zusammen.
Für kleine Flotten oder gelegentlichen Einsatz reichen 60 bis 200 Liter. Größere Betriebe mit täglichem Bedarf greifen besser zu 400 bis 1.000 Litern.
Nicht vergessen: Ein voller 1.000-Liter-Tank wiegt über eine Tonne. Nicht jede Ladefläche oder jeder Anhänger ist dafür gemacht. Prüfen Sie die zulässige Nutzlast, bevor Sie bestellen.
Polyethylen (PE) ist der Standard für mobile AdBlue-Tanks. Leicht, korrosionsbeständig, reagiert nicht mit der Harnstofflösung.
Doppelwandige Ausführungen bieten zusätzlichen Schutz. Außen oft Stahl, innen PE – falls mal was ausläuft, bleibt’s im System. Diese Premium-Varianten kosten mehr, sind aber für den harten Baustellenalltag die sicherere Wahl.
Worauf sollte man achten?
Die Anschaffung einer mobilen Tankanlage zahlt sich schnell aus. Wenn Sie sich Tankstellenfahrten sparen, reduzieren Sie Kraftstoffverbrauch, Arbeitszeit und Fahrzeugverschleiß.
Ein kleines Rechenbeispiel: Jede Fahrt zur Tankstelle dauert 30 Minuten und kostet 5 Liter Diesel. Bei zehn Fahrzeugen und wöchentlicher Betankung sind das rund 250 Stunden und 2.600 Liter Diesel im Jahr.
Dazu kommt: AdBlue im Großgebinde oder IBC-Container ist günstiger als an der Zapfsäule. Die Investition in eine mobile Tankanlage hat sich bei regelmäßiger Nutzung oft schon nach ein paar Monaten erledigt.
AdBlue ist weder Gefahrstoff noch Gefahrgut im klassischen Sinn. Die Lösung ist nicht brennbar und nicht giftig. Trotzdem ist sie schwach wassergefährdend (Wassergefährdungsklasse 1) und verlangt beim Umgang ein Mindestmaß an Sorgfalt, damit Qualität und Umweltschutz gewährleistet bleiben.
AdBlue verliert schnell an Wirksamkeit, wenn Fremdkörper hineingelangen. Halten Sie den Tankdeckel immer geschlossen – selbst bei kurzen Pausen. Schon ein bisschen Staub, ein paar Insekten oder ein Tropfen Regenwasser können die Lösung unbrauchbar machen.
Stellen Sie mobile Tanks möglichst in den Schatten. Bei Temperaturen über 30 °C zersetzt sich AdBlue schneller und setzt Ammoniak frei. Im Winter kann die Flüssigkeit bei minus 11 °C kristallisieren, verliert dabei aber nicht an Qualität. Nach dem Auftauen ist sie wieder voll einsatzbereit.
Nutzen Sie beim Umfüllen immer einen Saugfilter am Tankauslass. Der fängt Partikel ab, bevor sie im Fahrzeugtank landen.
Der Transport mobiler Tankanlagen fällt unter die Vorschriften des ADR (Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter) und der GGVSEB. AdBlue selbst ist zwar kein Gefahrgut, aber für die Tanks gelten trotzdem Transportzulassungen.
Achten Sie darauf, dass Ihre mobile Tankanlage als Transportbehälter zugelassen ist – das steht auf dem Typenschild. Ohne gültige Zulassung dürfen Sie den gefüllten Tank nicht auf öffentlichen Straßen bewegen.
Bei Lagermengen über 1.000 Litern müssen Sie dies der zuständigen Behörde melden. Jeder Tank braucht eine deutliche Kennzeichnung mit dem Inhaltsstoff „AdBlue / AUS 32“.
Kontrollieren Sie Schläuche, Dichtungen und Zapfventile regelmäßig auf Risse oder Verschleiß. Tauschen Sie defekte Teile direkt aus. AdBlue kristallisiert beim Verdunsten und kann Ventile blockieren.
Für die Betankung hat sich folgender Ablauf bewährt:
Spülen Sie Pumpen und Schläuche nach längeren Standzeiten mit destilliertem Wasser durch. So lösen sich Kristallrückstände, und die Leitungen bleiben frei.
Rechnen Sie mit etwa 1 bis 2,5 Litern AdBlue pro 1.000 Kilometer und Fahrzeug. Für kleine Flotten bis fünf Fahrzeuge reichen meist 60 bis 200 Liter. Wer täglich betankt, sollte Tanks ab 400 Litern nutzen. Ein zu kleiner Tank sorgt für ständiges Nachfüllen – das nervt und kostet Zeit.
Der Tank sollte aus Polyethylen (PE) oder Edelstahl bestehen. Für Dichtungen eignen sich EPDM oder PTFE, da sie der Harnstofflösung standhalten. Kupfer, Zink, Messing und Aluminium sind tabu – sie verunreinigen AdBlue und können den SCR-Katalysator beschädigen.
Befüllen Sie den Tank nur mit AdBlue nach ISO 22241 und schließen Sie den Deckel direkt danach. Beim Transport muss der Tank gegen Verrutschen gesichert sein, und das Typenschild braucht eine gültige Zulassung. Auf öffentlichen Straßen gelten die Regeln des ADR und der GGVSEB.
Elektro-Membranpumpen mit 12 V oder 24 V Anschluss sind Standard bei mobilen Systemen. Ein Automatik-Zapfventil verhindert Überfüllung und Verschütten. Ein Saugfilter am Tankauslass hält Partikel zurück, bevor sie in den Fahrzeugtank gelangen.
AdBlue gilt als schwach wassergefährdend (Wassergefährdungsklasse 1). Ab 1.000 Litern Lagermenge besteht Anzeigepflicht. Der Transportbehälter braucht eine gültige Zulassung, und die Kennzeichnung mit „AdBlue / AUS 32“ ist vorgeschrieben.
Nehmen Sie wirklich nur Schläuche, Zapfpistolen und Behälter, die explizit für AdBlue gedacht sind. Halten Sie den Tankdeckel möglichst immer geschlossen und stellen Sie den Tank am besten an einen schattigen, kühlen Ort – Sonne und Temperaturen über 30 °C sind nicht gerade ideal. Werfen Sie regelmäßig einen Blick auf mögliche Kristallbildung. Nach längeren Standzeiten hilft es, das System mit etwas destilliertem Wasser durchzuspülen. So bleibt alles sauber und läuft, wie es soll.
Die durchgestrichenen Preise entsprechen dem bisherigen Preis in diesem Online-Shop.
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